Wintersportwochen an österreichischen Schulen
30. März 2009
Der Bericht zu "Wintersportwochen an österreichischen Schulen. Handlungsempfehlungen für die österreichische Tourismuswirtschaft" ist fertiggestellt. Wir danken all jenen ganz herzlich, die im Rahmen von Kondeor Interaktiv, von persönlichen oder telefonischen Expertengesprächen bzw. durch Ausfüllen des Online-Fragebogens dazu wertvollen Input geliefert haben! Die Abgabe des Berichtes an unseren Auftraggeber, der jetzt Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) heisst, bedeutet aber nicht, dass uns dieses Thema nicht mehr interessiert: Wenn Sie zum Thema "Wintersportwochen" - oder aber auch zum Bericht - Anregungen haben, dann lassen Sie uns diese doch wissen (wintersportwochen@kondeor.at)!
21. November 2008
In den letzten Tagen wurden wir immer wieder gefragt, ob wir den zum Thema "Einstellung zu Wintersportwochen" entwickelten Fragebogen nicht auch online stellen könnten. Gerne kommen wir diesem Wunsch nach (diese Umfrage bleibt bis 10. März 2009 aktiv).
Sehr freuen würden wir uns auch, wenn Sie diesen Link - solange er aktiv ist - an möglichst viele am Thema interessierte Kolleg/innen weitersagen - Vielen Dank dafür!
3. November 2008
Die qualitative Vorerhebung zum Thema ist weitestgehend abgeschlossen. Literaturstudium, Expertengespräche und natürlich Ihr Feedback via Kondeor Interaktiv (herzlichen Dank für die rege Teilnahme!) haben eine Vielzahl von möglichen Einflussfaktoren auf die Durchführung von Wintersportwochen zutage gebracht. Diese wurden nun in einem strukturierten Fragebogen zusammengefasst, der der Identifikation der maßgeblichen Einflussfaktoren - auftragsgemäß v.a. aus der Sicht der Lehrer/innen - dient.
Ein recht uneinheitliches Bild zeigt sich hinsichtlich der Ziele, die mit der Durchführung einer Wintersportwoche erreicht werden sollen. Im Wesentlichen prallen hier 'puristische' Erwartungen aufeinander, die wenig Überschneidung zulassen: Schulische Ziele / Erziehung vs. Sport vs. Unterhaltung.
Die genannten Barrieren für die Lehrer/innen sind äußerst vielfältig; sie reichen von - teilweise sehr spezifischen - organisatorischen Rahmenbedingungen (vor, während und nach der Wintersportwoche; für die teilnehmenden und für die nicht-teilnehmenden Schüler/innen) bis hin zu den offensichtlich ganz besonders wichtigen Punkten "Bezahlung" und "Verantwortung".
Mögliche Motivatoren für Lehrer/innen scheinen, neben der Beseitigung der oben genannten Barrieren, v.a. in der organisatorischen Unterstützung zu liegen. Diese kann unterschiedlich ausgestaltet sein; die Vorschläge reichen von der Zurverfügungstellung von Informationsmaterial über die Organisation des Verleihes der notwendigen Ausrüstung vor Ort bis hin zur Einrichtung einer zentralen Informations- oder sogar Buchungsstelle ("all-inclusive"). Letztere könnte als öffentliche Einrichtung (z.B. beim BMUKK) oder als privatwirtschaftlicher, spezialisierter Reiseveranstalter geführt werden.
Als Barrieren für die Schüler/innen und Eltern werden v.a. genannt: Die finanzielle Belastung (dieser Punkt wurde jedoch sehr kontroversiell diskutiert) und das abnehmende Interesse an Wintersportwochen (Familien mit Migrationshintergrund mit wenig Bezug zum Wintersport bzw. generell mit dem Problem, die Teilnahme zu erlauben; "Coolness-Faktor"; Image-Problem etc.).
Motivatoren für Schüler/innen und Eltern könnten daher eine verbesserte Informationspolitik (u.a. durch die Zurverfügungstellung von fremdsprachigem Informationsmaterial) sowie transparentere und ausgebaute Fördermöglichkeiten (v.a. für Mehrkindfamilien) sein.
Über die genannten Punkte hinaus wurden vereinzelt auch Barrieren bzw. Motivatoren für die Leistungsträger aus der Tourismuswirtschaft i.w.S. genannt. Im Wesentlichen wird hier die Möglichkeit diskutiert, dass Wintersportwochen / Schülergruppen keine interessante Zielgruppe für einzelne Leistungsträger sein könnten.
Natürlich freuen wir uns über eine weiterhin lebhafte Diskussion zu diesem Thema! Ihr Feedback zu den bisherigen Ergebnissen senden Sie uns bitte wie gehabt ganz einfach per E-Mail zu. Gerne können Sie uns auf diesem Weg auch wissen lassen, wenn Sie sich für die Teilnahme an einem persönlichen oder telefonischen Interview zum Thema Wintersportwochen interessieren.
16. August 2008
[Pressemitteilung] Das Thema "Gravierend sinkende Schülerzahlen bei Schulskikursen" wird derzeit, nicht zuletzt aus touristischen Gesichtspunkten, intensiv diskutiert. Im Rahmen einer Studie zum Thema, beauftragt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), laden wir alle Interessensgruppen - Lehrer, Schüler, Eltern, Seilbahnunternehmer, Unterkunftsgeber, Sportartikelhändler, Destinationsmanager, Berater, ... - ein, uns ihre Erfahrungen mit Wintersportwochen bzw. ihre Wünsche an einzelne Projektbeteiligte mitzuteilen. Wir werden dieses Feedback sammeln und an dieser Stelle, anonymisiert, als Input für eine weiterführende Diskussion wieder zur Verfügung stellen.
Ihre Meinung und Anregungen zu diesem Thema senden Sie uns bitte formlos, aber nicht anonym, an die E-Mail-Adresse wintersportwochen@kondeor.at.
Wichtiger Hinweis
Die hier wiedergegebenen Informationen und Meinungen müssen nicht mit jenen von Kondeor übereinstimmen; auch müssen sie kein umfassendes oder ausgewogenes Gesamtbild des diskutierten Themas widerspiegeln. Sie stellen eine Zusammenfassung der uns im Rahmen von Kondeor Interaktiv übermittelten Meinungen dar; bitte beachten Sie, dass es sich daher auch um pointierte, provokative oder politische (i.w.S.) Aussagen handeln kann. Der Wahrheitsgehalt von genannten "Fakten" wird von uns in diesem Zusammenhang nicht überprüft; für uns erkennbare offensichtliche Falschinformationen werden aber nicht veröffentlicht. Insgesamt behalten wir uns die Entscheidung darüber vor, welche Informationen in welcher Form von uns hier veröffentlicht werden.
Qualitätskriterien Radwege
Ausgehend von der Recherche und Analyse bestehender Kriterienkataloge bzw. Qualitätsmanagementansätz
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Als Ergebnis einer umfassenden Evaluierung verschiedenster Gäste- und Besucherbefragungen haben wir
Mehr zum Projekt »Fragebogen & Datenanalyse
Für ein Marktforschungsprojekt des Auftraggebers wird in enger inhaltlicher Kooperation der Fragebog
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