Radverkehr

sorgt für Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze.

Zweifelsohne hat die Bedeutung des Fahrrades in den letzten Jahren zugenommen; sowohl als Sportgerät als auch Fortbewegungsmittel, gerade im urbanen Raum. Dennoch hat es bisher an Zahlen gefehlt, welche diese Bedeutung untermauern, sodass davon auszugehen ist, dass der Wirtschaftsfaktor Fahrrad in seiner gesamtwirtschaftlichen Bedeutung deutlich unterschätzt wurde. Dies ist mehreren Gründen zuzuschreiben: Zum einen besteht die Radwirtschaft nicht aus einem einzelnen Sektor, sondern muss als Wertschöpfungsnetzwerk betrachtet werden, das sich aus einer Vielzahl unterschiedlichster Branchen zusammensetzt. So zählen neben der Produktion und dem Handel mit Fahrrädern beispielsweise auch die Fahrradinfrastruktur, der Radtourismus oder Radsportvereine zum Wertschöpfungsnetzwerk Fahrrad. Um diese Querschnittsmaterie abzubilden und damit die gesamtwirtschaftliche Bedeutung der Radwirtschaft – ausgedrückt in Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekten – quantifizieren und dokumentieren zu können, wurde im Rahmen dieser Studie erstmalig ein Satellitenkonto Rad für Österreich erstellt.

Beauftragt wurde sie von der Österreichischen Energieagentur, verfasst von der Technischen Universität Wien, der Econmove GmbH, der Universität für Bodenkultur und der Kondeor GmbH.